Staatliche Realschule Bad Kissingen

 

... unser neuer Rektor wird offiziell ins Amt eingeführt.

Bei uns ist er schon seit September angekommen. Nun wurde unser neuer Direktor Torsten Stein offiziell am Donnerstag, den 26.1.2017 ins Amt gehoben. Wie Herr Lamprecht, der Ministerialbeauftragte für die Realschulen in Unterfranken betonte, müsse Herrn Stein aber gar nicht mehr in alle Aufgaben und Pflichten eines Schulleiters eingewiesen werden - schließlich sei er quasi ein alter – wenn auch noch recht junger – Hase auf diesem Gebiet. War er doch vorher schon Schulleiter in Bad Brückenau, wo er fünf Jahre lang dieses Amt ausübte.

 




So war er von der damaligen Amtseinführung auch schon Herrn Landrat Thomas Bold bekannt, der die Heimatverbundenheit Steins betonte. Oberbürgermeister Kay Blankenburg rückte die Führungsfähigkeiten in den Mittelpunkt seiner Rede. Darauf komme es an, wenn der neue Rektor das Schiff der Realschule gut durch alle Zeiten und Wetter segeln wolle, wozu ihm Blankenburg die besten Wünsche mit auf den Weg gab. Letzterer sparte auch nicht mit Lob für Chor und Schulband, die zur wirklich stimmungsvollen Atmosphäre beitrugen und mit viel Applaus belohnt wurden.

 

Die SMV begrüßte unseren neuen Chef mit einem kurzen Sketch: Die drei Schülersprecher spielten Szenen aus dem Schulalltag nach, bei dem die Gerüchte, die Herrn Stein vorausgeeilt waren, aber auch das Bild, das sich die Schüler nun selbst gemacht hatten, zur Sprache kamen. Steinhart sei er, hieß es vor seiner Ankunft. Nach dem vergangenen halben Jahr bilanzierten sie, dass er im Unterricht wider Erwarten doch für den ein oder anderen Spaß zu haben sei. Wegen der vielen Wortspiele, auch in den Beiträgen des Personals und der Elternbeiräte, gab es viel zu lachen und besonders unsere Schüler und Schülersprecher haben nun sicherlich – nicht zuletzt wegen ihres Geschenkes – einen Stein bei ihm im Brett.

 


Angesichts der schönen Feier fielen auch die Dankesworte Herrn Steins recht umfangreich aus. Sein Dank galt besonders all jenen, die musikalisch, künstlerisch, organisatorisch und kulinarisch zur feierlichen Amtseinführung beigetragen haben. In seiner Rede betonte er, dass es sich in einer positiven Atmosphäre besser lerne. Dabei stützte er sich auf die Erkenntnisse Kahnemanns. Demnach werde das menschliche Denken von zwei Systemen getragen: Einem, das sozusagen automatisch arbeite. Ein zweites System springe dann ein, wenn es komplizierter werde – wie beim Schreiben einer Schulaufgabe. Dafür wie zum Lösen anderer Probleme benötige man aber Aufmerksamkeit. Dieser Aufmerksamkeit und damit gezielten Konzentration wirkten heutzutage gerade Smartphones und andere technische Errungenschaften entgegen, die uns viel von den früheren Herausforderungen abnähmen. Man denke nur an Navigationssysteme, denen man das mühevolle Finden eines Weges übergibt. Die Aufgabe werde damit doppelt schwer: Die ohnehin nur mit Anstrengung zu erreichende Konzentration werde immer schwerer zur erreichen, weil sie für alltägliche Dinge oft nicht mehr gefordert wird. Im Gegensatz dazu werde angesichts der aktuellen und künftigen weltpolitischen Probleme gerade das Lösen von Problemen immer wichtiger. Was also müsse die Schule leisten? Herr Stein ist der Ansicht, dass neben Klarheit, Disziplin, Konsequenz, Ordnung, Leistungserwartung und Hierarchie auch Fürsorge, Zuneigung, Verständnis, Güte, Humor und Gelassenheit wichtig sind. So lerne man positiv, was einem die Konzentration erleichtere und erworbenes Wissen dauerhafter festige, um dann auch den Herausforderungen der Zukunft entgegenzutreten. Herr Stein selber räumte ein, dass es bei ihm an der Gelassenheit manchmal noch etwas hapere. Aber er versicherte, dass er lernfähig sei!

 


Der Personalrat

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