Umjubelte Lehrer beim Klassentreffen

Groß war die Freude bei 80 ehemaligen Realschülern, die sich drei Jahrzehnte noch ihrem Schulabschluss in der Aula der Staatlichen Realschule Bad Kissingen wieder sahen. Das Klassentreffen war vom Verein der Freunde der Staatlichen Realschule vorbereitet worden. Vorsitzender Roland Ballner begrüßte nicht nur die Ehemaligen, sondern auch eine ganze Reihe ehemaliger Lehrkräfte. Diese wurden von den Anwesenden des Jahrgangs 1980/81 regelrecht umjubelt.

Begeistert waren zum Beispiel die ehemaligen Schüler der Klasse 10 b über die Anwesenheit ihres Klassenleiters Horst Karch, der jetzt das Amt des Ministerialbeauftragten für Realschulen in Unterfranken ausübt. Vorsitzender Ballner stellte als ein Ziel des Vereins heraus, dass man die Verbindung der Ehemaligen mit der heutigen Realschule aufrechterhalten wolle. Im Namen des verhinderten Schulleiters, Realschuldirektor Andreas Elsässer, begrüßte Zentraler Fachleiter Franz Hohmann die ehemaligen Schüler. Er, der frühere Klassenleiter der 10 c, stellte bei einem Rundgang durch das Schulgebäude die modernen Bildungseinrichtungen der Realschule vor. In 35 Klassen werden derzeit 950 Schüler unterrichtet. 

Mit großem Interesse blickten die Gäste auf die vielfältigen Darstellungen und Berichte aus der 55-jährigen Schulgeschichte. Natürlich hatten sich die ehemaligen Absolventen auch klassenübergreifend viel zu erzählen. Dabei tauschten sie Erinnerungen an die gemeinsame Schulzeit aus, erzählten über ihren beruflichen Werdegang oder über ihre Familien. Über ein prägendes Schulerlebnis hatte Bernd Antlitz zu berichten. Eines Tages hatte seine Klasse ausgemacht, im Sportunterricht zu "meutern". Sie wollten geschlossen den schwierigen Übungsaufgaben ausweichen, um ihren ansonsten verehrten Sportlehrer einmal zu ärgern. Doch dieser drehte den Spieß um: die Schüler mussten - mit schweren Sandsäcken auf dem Rücken - eine Reihe von Hüpfübungen ausführen.

(Entsprechend dem Artikel in der Mainpost vom 28.09.2011 von A. Stollberger.)