Der Abschlussjahrgang 1983/84 trifft sich in der Realschule

Als vollen Erfolg kann der Verein der Freunde der Staatlichen Realschule das gemeinsame Klassentreffen der Realschulabsolventen des Jahres 1984 verbuchen. Durch die Anwesenheit von mehr als 80 ehemaligen Klassenkameraden, die der Einladung gefolgt waren, wurde deutlich, dass die Verbundenheit mit der ehemaligen Schule und den Lehrern keineswegs mit der Überreichung der Abschlusszeugnisse abgerissen ist. 

Große Wiedersehensfreude kennzeichnete bereits den Sektempfang in der Aula der Realschule, wo Roland Ballner, der Vorsitzende des Vereins der Freunde der Staatlichen Realschule, sowie Rektor Andreas Elsässer die Anwesenden, unter ihnen auch einige ehemalige Lehrkräfte, herzlich begrüßten. Mit besonderem Beifall wurde MB Horst Karch, der Ministerialbeauftragte für die Realschulen in Unterfranken, willkommen geheißen.

Klar, dass drei Jahrzehnte an keinem der "Ehemaligen" spurlos vorüber gegangen waren. Manche von ihnen hatten sich äußerlich gewaltig verändert. Namensschilder waren daher meist für das Erinnern sehr hilfreich. Die lebhaften Gespräche, die nach kurzer Zeit die Aula erfüllten, bezogen sich sowohl auf gemeinsame Erlebnisse während der Schulzeit, in der die Grundlage für die berufliche Karriere gelegt worden war, als auch auf das private, familiäre Leben. 

Vielerlei Veränderungen wurden den Besuchern auch bei einem Rundgang durch das Schulgebäude bewusst. Besichtigt und bewundert wurde auch die von Franz Hohmann zusammengestellte Chronik der Schule. Anhand zahlreicher Fotos, Berichte in der Lokalpresse und weiterer Exponate konnten die ehemaligen Schüler einen Überblick über die annähernd 60-jährige Entwicklung der Realschule erhalten. Ein Fototermin beschloss den ersten Teil des Klassentreffens.

Fortgesetzt wurde das Treffen im Hotel "Sonnenhügel", wo in froher Runde exzellent gespeist wurde und noch viele Erinnerungen an die gemeinsame Schulzeit ausgetauscht wurden. Einige der "Ehemaligen" reichten dabei auch Klassenfotos herum. 

Zwei Ehemalige im Gespräch: Auf die Frage, was sie bewegt hat, nach 30 Jahren zum Klassentreffen an die ehemalige Schule zu kommen, antwortet eine ehemalige Schülerin der 10d: "Es ging mir darum, die ehemaligen Mitschüler wiederzusehen und zu erfahren, was aus ihnen geworden ist." Eine Andere, die in der 10f war, hatte diese Motivation: "Ich wollte an die frühere Schulzeit denken und die total vielen Veränderungen. Wir haben damals noch Steno gehabt und das Schreiben auf mechanischen Schreibmaschinen gelernt! Außerdem gab es noch keine Handys oder Smartphones."

A. Stollberger